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aktuelles aus dem Kreisverband Plön

SoVD unterstützt Forderungspapier zum Hitzeschutz

Die Menschen in Deutschland leiden jedes Jahr zunehmend unter der großen Hitze. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Organisationen fordert der SoVD die Bundesregierung nun auf, geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Frau hält Schirm über ihren Kopf
Vor allem in Städten bekommen Menschen die hohen Temperaturen zu spüren. Foto: Aleksandr Fedosov / Adobe Stock.

Angesichts der immer häufiger auftretenden Extrem-Temperaturen fordert der SoVD einen bundesweit verbindlichen Ausbau des Hitzeschutzes. Besonders gefährdet sind aus Sicht des Verbandes ältere Menschen und Pflegebedürftige sowie Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen.

SoVD sieht dringenden Handlungsbedarf

Die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier forderte vor diesem Hintergrund verbindliche Mindeststandards für den Hitzeschutz in allen Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge und der kritischen Infrastruktur. Dazu, so Engelmeier, gehöre auch eine bedarfsgerechte Klimatisierung.

Extreme Hitze ist ein soziales Gesundheitsrisiko 

Beim Schutz vor den hohen Temperaturen in Deutschland geht es letztlich darum, Menschenleben zu schützen und eine sichere Versorgung aufrechtzuerhalten. Michaela Enegelmeier ermahnte den Bund, die Verantwortung dafür nicht länger auf Länder, Kommunen oder einzelne Träger abzuschieben: „Hitzeschutz ist Teil der staatlichen Daseinsvorsorge und muss dauerhaft finanziert werden.“

Gemeinsames Forderungspapier an Bundesregierung

Zahlreiche Organisationen fordern die politisch Verantwortlichen jetzt zu einer gesamtstaatlichen Kraftanstrengung auf. Mit einem wirksamen Maßnahmenpaket müsse die Bundesregierung den Klimaschutz in den Fokus nehmen. Dabei gehe es sowohl um eine geeignete Vorsorge, als auch um den Schutz der Bevölkerung vor den Auswirkungen von Hitze, Dürre und Starkregen. Das Forderungspapier regt hierfür einen neben einem verbindlichen Hitzeschutzplan auch die Einberufung eines nationalen Krisenstabes sowie ein bundesweites Warnsystem an.