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aktuelles aus dem Kreisverband Plön

Symbolbild: Kontakt zum SoVD Kiel

Moin im Kreisverband Plön!

Hallo liebe Mitlieder und Freunde des SoVD Kreisverbands Plön

Aktuell findet in Damp die Landesverbandstagung des Landesverbands Schleswig-Holstein statt.

Am Samstagvormittag fand der öffentliche Teil statt, bei dem es neben einer guten Moderation durch Jan Martensen auch wieder musikalische Einlagen durch die Bigband des Theodor Storm Gymnasiums Husum.

Zu den Redner diese vormittags zählten:

  • Alfred Bornhalm (Landesvorisz´tzender und Sovd-Präsident)
  • Sabine Mues (frischgewählte Kreispräsidentin Rendsburg-Eckernförde)
  • Michaela Engelmeier (SoVD Bundesvorsitzende)
  • Kristina Herbst (Landtagspräsidentin)
  • Hans-Otto Umlandt (Tagungspräsident Landesverbandstagung)

Alle Redner legten die Notwendigkeit des SoVD klar und zeigten auch die Erfolge auf.

9-Euro-Ticket: Kein Platz für Menschen mit Behinderung?

Der vergünstigte Nahverkehr hat in den ersten Tagen für deutlich mehr Fahrgäste bei der Bahn gesorgt. Doch es gibt Sorgen, dass Menschen mit Einschränkungen ihren Zugang zur Mobilität verlieren.

Keine Mitnahme von Rollstühlen? Das 9-Euro-Ticket sorgt für überfüllte Züge. Foto: RRF / Adobe Stock

Als Teil des sogenannten Entlastungspakets der Bundesregierung gibt es von Juni bis August die Möglichkeit, mit dem „9-Euro-Ticket“ deutschlandweit den Nah- und Regionalverkehr zu nutzen.

Am Pfingstwochenende zeigte sich bereits, dass viele Menschen das Angebot nutzen. Vielerorts gab es volle Züge, Fahrgäste mussten warten, teilweise räumte die Polizei sogar Bahnsteige.

Kein Platz für Rollstühle

Für Menschen mit Behinderung führt der Ansturm auf die Bahn jedoch zu Problemen. So hätten Rollstuhlfahrer mehrfach im Einstiegsbereich bleiben müssen, da Ausflügler mit Fahrrädern die Plätze im Mehrzweckabteil belegten, erklärte der Ehrenvorsitzende des Fahrgastverbands Pro Bahn, Karl-Peter Naumann. Menschen mit Rollstühlen konnten so häufig nicht die Toilette aufsuchen.

Betroffene hätten derzeit Angst, mit der Bahn zu verreisen und würden ihre geplanten Reisen verschieben.

Bei Mobilitätswende an alle denken

Der SoVD begrüßt Ansätze zu einer Mobilitätswende. Dabei müssen jedoch die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung konsequent mitgedacht und erfüllt werden. „Mobilität ist unverzichtbar, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Dieses Recht muss für Menschen mit und ohne Behinderungen gesichert werden – in der Stadt wie auf dem Land“, stellte SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der Planungen für ein reformiertes Personenbeförderungsrecht im vergangenen Jahr fest.

Auch das 9-Euro-Ticket muss aus Sicht des SoVD diesen Ansprüchen gerecht werden und darf nicht zu einem Verdrängungskampf in den Verkehrsmitteln führen.

Zusammen mehr erreichen!

Der SoVD setzt sich für die Anliegen seiner Mitglieder ein. Treten Sie dem SoVD bei und werden Sie Teil unserer starken Gemeinschaft.

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